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Indianische Gedanken
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Indianische Kultur - ausgelöscht und wiedergeboren Die nordamerikanischen Ureinwohner, eine
faszinierende Kultur, welche
uns viel zu sagen gehabt hätte; eine Kultur, welche von uns
Weissen ignoriert, gedemütigt, verfolgt, gefoltert und beinahe
ausgerottet wurde; eine Kultur, oder vielmehr viele verschiedene
Kulturen, welche teilweise, selbst nach heutigen Gesichtspunkten,
bereits
fortschrittliche, demokratische Gesellschaftsformen entwickelt hatten,
bevor der erste
Weisse seinen Fuss auf ihren Kontinent gesetzt hatte; Kulturen, welche
ein unermesslich grosses Wissen über die "Mutter Erde" und
das harmonische und symbiotische Zusammenleben mit ihr hatten;
Kulturen, welche glücklicherweise und trotz aller Versuche,
sie zu
entwurzeln und auszulöschen, zumindest zum Teil
überlebt
haben; Kulturen, welche als heidnisch - und somit wertlos -
abgestempelt wurden; Kulturen, welche ein medizinisches Wissen hatten,
von welchem wir einenteils noch heute nur träumen
können und
welches wir andernteils heute erst langsam zu begreifen beginnen, diese
Kulturen haben mich schon lange in ihren Bann gezogen. Der Umgang mit den Menschen dieser Kulturen stellt, zugegeben, unter vielen anderen, einen der grössten schwarzen Flecke in der Entwicklungsgeschichte des "weissen Mannes", hin zur Zivilisation und zur Besiedelung der neuen Welt dar. ![]() Ich wünsche allen Regierungen
dieser Welt, dass sie nahrhaften Boden schaffen, damit sich ein globales
Umdenken entfalten kann. Globalisierung bedeutet im
eigentlichen Sinn des Wortes, dass die Menschen näher zusammen rücken,
dass grosse Distanzen ihre Bedeutung verlieren, dass dank moderner
Kommunikationstechnik im Vergleich zu früher, immer mehr Zeit, z.B. für
Verhandlungen, Vertragsabschlüsse, usw., eingespart werden kann. Und wie sieht
es auf der emotionalen, menschlichen Ebene aus? Ist es nicht so, dass wir
uns immer mehr von andern abgrenzen/abschotten. Ist es nicht so, dass eben
diese modernen Kommunikationsmittel alles etwas anonymer machen. Wie oft
erleben wir beispielsweise im Büroalltag, dass Arbeitskollegen, egal welcher Hierarchiestufe,
gar nicht mehr das Gespräch suchen. Wie oft hört man: „Schick mir doch
rasch eine Mail.“ Also kann man doch sagen,
dass wir auf der technischen Ebene sehr nahe zusammen gerückt sind, uns aber auf der menschlichen
Ebene umso weiter voneinander entfernt haben und noch entfernen. Kann es sein, dass wir unsere modernen
Techniken falsch einsetzen und damit mehr Probleme verursachen, als wir damit lösen? Kann
es sein, dass „dank“ moderner Techniken Schwächere noch mehr ausgenutzt,
anstatt unterstützt werden? Wäre es vielleicht sinnvoll, über diese Thematik/Problematik
nachzudenken? Die ganze Welt spricht mittlerweile über das globale Klimaproblem. Für mich ein Zeichen, dass sich die Menschen darüber im Klaren sind, dass wir uns ein ernsthaftes Problem geschaffen haben, welches gelöst werden muss. Für mich auch ein Zeichen dafür, dass die Mehrzahl der Menschen sich im Klaren sind, dass die Zeit drängt. Wie sieht die Lösung aus? Niemand, oder nur
sehr wenige Menschen scheinen dies zu wissen. Man hört oder liest fast täglich
darüber, wer die Hauptverursacher für die globale Klimaerwärmung sind. Mir
persönlich fällt auf, dass wir zwar täglich via TV mit den schrecklichsten Bilder
von Kriegsschauplätzen aus der ganzen Welt „bedient“ werden. Ich habe aber noch
in keiner Diskussion, in keinem TV-Beitrag und in keinem Zeitungsartikel gehört
oder gelesen, welche Auswirkungen die Kriege auf der ganzen Welt auf die
globale Klimaerwärmung haben. Ich bin mir sicher, dass Kriege und ihre Folgen
einen wesentlichen Beitrag zur Klimaerwärmung beitragen. Ich denke, dass wir schlecht
beraten sind, wenn wir alle Themengebiete dieser Welt – trotz Globalisierung –
strikte trennen, denn alles hat einen Zusammenhang. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb wir Menschen wieder näher zusammenrücken müssen. Nur gemeinsam können wir die grossen Probleme lösen. Eines ist klar, die Folgen von Raubbau an den Urwäldern, von Überfischung der Weltmeere, von Verunreinigung/Vergiftung der Gewässer, von übermässigem Schadstoffausstoss, kennen weder Grenzen, noch Religionen, noch Rassen, noch Sprachen, noch Kulturen. Sie betreffen uns alle gleichermassen. Wir stehen an einer entscheidenden Weggabelung. Ich hoffe für alle Menschen, dass wir zusammen finden und gemeinsam die richtige Richtung einschlagen. Ich möchte einen Teil dieser Homepage einem Aspekt der indianischen Kultur widmen, welcher bei uns sehr wenig bekannt ist und welchen ich durch eine glückliche Fügung selber kennen lernen durfte. Ich befinde mich immer noch auf Entdeckungsreise. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Jim ADAMS bedanken, welcher mich hauptsächlich inspiriert und ermuntert hat, mich mit der Indianischen Liebesflöte (Love Flûte / Native American Flûte oder NAF) auseinander zu setzen. Ich kenne Jim nicht (noch nicht) persönlich und trotzdem hat er es verstanden, mich anzutreiben, diese faszinierenden Instrumente selbst zu bauen. Ich bin überzeugt, dass ich mit meinen Flöten in bescheidenem Masse Schwingungen verbreiten kann, welche unsere Welt mehr den je benötigt, um sich im Gleichgewicht halten zu können. In a good way and in peace Joachim
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